hatten wir bei unserer Gewandwanderung am 12. Dezember. “Fast optimal” war das Wetter zumindest im Vergleich zu anderen Wanderungen: es war schon mal kälter und es hatte auch schon mal mehr geregnet und geschneit 
Wir begannen den Tag mit einer wunderbaren Andacht in der Kapellenruine St. Anton und ich möchte mich bei Dirk (Komturei Freiburg) nochmals ganz herzlich für diesen besinnlichen Teil des Tages bedanken. Ich hatte mir diese Andacht ausdrücklich gewünscht und war begeistert. Vielen Dank, Dirk!
Nach dem besinnlichen Teil gleich zu Beginn wanderten wir zu den kläglichen Resten der Stollenburg und schließlich weiter zum Durbacher Schloss, wo wir es uns zum Mittagessen halbwegs gemütlich machten (soweit dies mit nasskalten Füssen möglich war).
Der Rückweg wurde durch den jetzt etwas stärker werdenden Regen noch etwas ungemütlicher, aber, wie schon erwähnt, es war bei anderen Winterwanderungen auch schon mal noch schlimmer!
Spätestens jedoch bei der Einkehr in ein Durbacher Lokal war das Wetter vergessen und so bleiben nur noch die schönen Erinnerungen übrig!
Vielen Dank an Sabine, die diese Wanderung vorgeschlagen hatte. Durch die vielen interessanten Informationen zur Kapellenruine, zur Stollenburg, zum Schloss und zu lokalen Legenden wurde die Wanderung von ihr auch vom historischen Gesichtspunkt her wunderbar begleitet!
Und zum Schluss natürlich auch nochmal ein “Danke” bei Sabine und Julia inkl. Familien für die Probewanderung.
Für mich war die Wanderung jedenfalls ein toller Abschluss der Saison 2010 und ich freue mich schon auf 2011!
Die Teilnehmer der Gewandwanderung 2010 in Durlach:

Björn (Komturei Murgtal/Rastatt), Christian und Dirk (Komturei Freiburg), Christian, Nicolas, Sabine und die beiden Jule (Komturei Ortenau)
Nach dem Blutbad in einer syrisch-katholischen Kirche in Bagdad stehen die Christen im Irak weiterhin unter Schock. Am vergangenen Sonntag hatten neun bewaffnete Männer mit Sprengstoffgürteln während eines Gottesdienstes die Kirche gestürmt, sofort zwei Priester erschossen und die Gläubigen als Geiseln genommen. Die Terroristen forderten die Freilassung von Al-Kaida-Mitgliedern, die derzeit im Irak und in Ägypten inhaftiert sind. Nach mehrstündigen Verhandlungen mit der Polizei wurden einige Geiseln freigelassen. Anschließend stürmten Sicherheitskräfte das Gotteshaus. Bei dem Feuergefecht kamen neben den Geiselnehmern und vielen Gottesdienstbesuchern auch sieben irakische Sicherheitskräfte ums Leben. Insgesamt sind mindestens 58 Menschen dem Terrorangriff zum Opfer gefallen.
Erzbischof Jean Sleiman von Bagdad sagte gegenüber “Kirche in Not”, er fürchte, dass die Gläubigen nun ihre Hoffnung verlieren und das Land verlassen könnten. Dies wäre ein herber Verlust für den Irak, da die Christen als “vermittelndes Bindeglied” in der Gesellschaft unerlässlich seien. Als Reaktion auf den Anschlag hatte zunächst Frankreich einem Kontingent von 150 überlebenden Christen Asyl angeboten. Erzbischof Sleiman hofft, dass nicht noch mehr irakische Christen wegen der weiterhin bestehenden Gefahr neuer Attentate auswandern. Wörtlich sagte er: “Ich bete für Hoffnung”
Der Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland zeigte sich heute in einer Pressemitteilung wütend über die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft. Er schrieb: “Wir fragen uns, was noch passieren muss, damit die demokratische Weltgemeinschaft ihren Versprechungen Taten folgen lässt. Es genügt nicht, an die irakische Regierung lediglich zu appellieren, den Christen mehr Schutz zu gewähren. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die irakischen Sicherheitskräfte nicht gewillt sind oder nicht imstande sind, den geforderten Schutz zu gewähren.”
Nach Ansicht des Zentralverbandes müssten im Irak Autonomiegebiete für Christen eingerichtet werden. Kirchenvertreter hatten sich zu dieser Forderung in der Vergangenheit kritisch geäußert, da sie eine Ghettoisierung der Christen befürchten und auf die “verbindende” Kraft ihrer Gemeinschaft innerhalb der irakischen Gesellschaft hingewiesen haben.
“Kirche in Not” ruft alle Unterstützer zum Gebet für die Christen im Irak und im gesamten Nahen Osten auf.