Die Komturei Ortenau plant für Sonntag, 24. Januar 2010, einen Besuch der Klosterruine Allerheiligen (bei Oppenau).
Wir treffen uns in Gewandung um 11°° Uhr direkt an der Klosterruine. Der Parkplatz “P1″ ist ca. 5 Minuten Fussmarsch von der Ruine entfernt. Bei Schneefall sollte etwas mehr Zeit für die Anfahrt eingeplant werden, die Strassen von Achern und von Oppenau aus werden aber recht früh gestreut und geräumt.
Geplant ist ein gemeinsames Mittagsvesper (unter freiem Himmel) zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch und anschließend ein kurzer Spaziergang zu den Wasserfällen (höchstens 10 Minuten). Ob wir auch die Wasserfälle erwandern können (ziemlich anstrengend durch viele Treppen) ist stark abhängig von den Temperaturen, vor drei Wochen musste ich den Versuch aufgeben, da die Treppen mit einer mehreren Zentimeter dicken Eisschicht versehen waren.
Mittagessen und Essgeschirr ist bitte selbst mitzubringen, heißes Wasser können wir sicherlich aus der Wirtschaft an der Ruine erhalten (dort gibt es auch Toiletten). Ich empfehle dringend Schaffelle/ Decken zum Sitzen und den Temperaturen angepasste Kleidung. Neben der Ruine gibt es ein (unbeheiztes) Kellergewölbe, das als kleines Kloster-Museum genutzt wird. Dieses war vor drei Wochen ab 9°° Uhr zugänglich und kann notfalls als windgeschützer Raum zum Aufwärmen genutzt werden.
Aus Rücksichtnahme auf die Temperaturen sind entgegen unseren üblichen Wanderungen ausnahmsweise als von aussen sichtbare Erleichterung moderne (aber eher unauffällige) Wanderschuhe erlaubt. Was Ihr von aussen unsichtbar an moderner Kleidung unter der Gewandung tragt wird keiner fragen
Ich bitte möglichst bald um eine kurze Rückmeldung, ob Du/Ihr am Treffen teilnehmen kannst/ könnt
P.S.: Liebe Ordensbrüder, je nach Witterung wird die Komturei folgende Ausrüstung führen: bei Regen oder Schneefall Gambeson und Polsterhaube, ansonsten volle Kettenrüstung und Bewaffnung


Tags: Gewandwanderung, Living History, Mittelalter, Reenactment
Zu Beginn des Weltmissionsmonats Oktober erinnert “Kirche in Not” an die Verantwortung jedes Christen, für die Weltkirche einzustehen. “Mission bedeutet nicht nur die Weitergabe des Evangeliums, sondern gerade auch die Solidarität mit den oft bedrängten Christen weltweit”, betont Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin des deutschen Zweiges von “Kirche in Not”.
Als Paradebeispiel für diese gelebte Solidarität könne das Leben des Gründers von “Kirche in Not”, Pater Werenfried van Straaten, gelten. “In seiner Jugend wäre er gerne von seinem Orden als Missionar in die Ferne geschickt worden”, erzählt Fenbert, “doch seine schwache Gesundheit ließ das nicht zu.” Davon nicht entmutigt habe Pater Werenfried unter dem Eindruck der großen Flüchtlingsströme aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg seine wahre Bestimmung entdeckt und begonnen, die leiblichen und seelischen Nöte der Flüchtlingsfamilien zu lindern. Er hielt zum Beispiel die Seelsorge unter den Flüchtlingen aufrecht, indem er Geld für Fahrzeuge sammelte, mit denen die damaligen Priester die oft großen Distanzen zwischen den Flüchtlingslagern überwinden konnten.
“Aus Werenfrieds Solidarität mit anderen Christen entstand schließlich auch sein missionarisches Wirken, wie beispielsweise die Kinderbibel, die unser Hilfswerk weltweit inzwischen mit einer Auflage von über 46 Millionen in 157 Sprachen verteilt hat”, berichtet Fenbert weiter. Im Monat der Weltmission sei es daher entscheidend, über den eigenen Tellerrand zu blicken und die Not der Anderen wahrzunehmen. “Wahre Mission entsteht nur aus Anteilnahme”, betont Fenbert.
So sei aus Pater Werenfried van Straatens Fürsorge für seine Mitchristen in Not im Jahr 1947 das heutige Hilfswerk “Kirche in Not” entstanden, das später auch die Kirche hinter dem Eisernen Vorhang mit dem Nötigsten versorgte und in manchen Gebieten überhaupt am Leben hielt. Heute hilft “Kirche in Not” in über 135 Ländern zum Beispiel beim Bau von Kirchen und bei der Motorisierung der Seelsorge. Weltweit finanziert das Hilfswerk durch seine Stipendien derzeit jede sechste Priesterausbildung.
Tags: Christ im 21. Jahrhundert
Ganz kurzfristig haben wir uns entschieden, heute ab ca. 16:00 Uhr in Rastatt auf dem Mittelaltermarkt anlässlich der 925-Jahr-Feier aufzutauchen. Eigentlich war der Sonntag ja schon völlig verplant, aber wenn ein Markt so nah vor der Tür liegt wäre es ja eine Schande wegzubleiben.
Frater Christian, unser kleiner Pilger Luca und ich waren sehr erfreut, dass die Komthurey Murgtal mit einem Lager vertreten war und uns, wie immer, ihre geschätzte Gastfreundschaft gewährte. Schatten und Getränke wurden bei der Hitze von uns dankbar in Anspruch genommen! Vielen Dank dafür! Ohne Euer Lager wäre die Veranstaltung trotz des kurzen Anfahrtsweges eher als Reinfall zu betrachten gewesen. Wir sehen uns, so Gott will, in Herrenberg.
Einen besonderen Gruß an Kirsten und Rainer, die ebenfalls zum Lager stiessen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns bei vielen weiteren Veranstaltungen treffen würden!
Tags: Mittelaltermarkt