hatten wir bei unserer Gewandwanderung am 12. Dezember. “Fast optimal” war das Wetter zumindest im Vergleich zu anderen Wanderungen: es war schon mal kälter und es hatte auch schon mal mehr geregnet und geschneit 
Wir begannen den Tag mit einer wunderbaren Andacht in der Kapellenruine St. Anton und ich möchte mich bei Dirk (Komturei Freiburg) nochmals ganz herzlich für diesen besinnlichen Teil des Tages bedanken. Ich hatte mir diese Andacht ausdrücklich gewünscht und war begeistert. Vielen Dank, Dirk!
Nach dem besinnlichen Teil gleich zu Beginn wanderten wir zu den kläglichen Resten der Stollenburg und schließlich weiter zum Durbacher Schloss, wo wir es uns zum Mittagessen halbwegs gemütlich machten (soweit dies mit nasskalten Füssen möglich war).
Der Rückweg wurde durch den jetzt etwas stärker werdenden Regen noch etwas ungemütlicher, aber, wie schon erwähnt, es war bei anderen Winterwanderungen auch schon mal noch schlimmer!
Spätestens jedoch bei der Einkehr in ein Durbacher Lokal war das Wetter vergessen und so bleiben nur noch die schönen Erinnerungen übrig!
Vielen Dank an Sabine, die diese Wanderung vorgeschlagen hatte. Durch die vielen interessanten Informationen zur Kapellenruine, zur Stollenburg, zum Schloss und zu lokalen Legenden wurde die Wanderung von ihr auch vom historischen Gesichtspunkt her wunderbar begleitet!
Und zum Schluss natürlich auch nochmal ein “Danke” bei Sabine und Julia inkl. Familien für die Probewanderung.
Für mich war die Wanderung jedenfalls ein toller Abschluss der Saison 2010 und ich freue mich schon auf 2011!
Die Teilnehmer der Gewandwanderung 2010 in Durlach:

Björn (Komturei Murgtal/Rastatt), Christian und Dirk (Komturei Freiburg), Christian, Nicolas, Sabine und die beiden Jule (Komturei Ortenau)

Teilnehmer Gewandwanderung an der Klosterruine Allerheiligen am 24.01.2010
Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, als wir uns zur “Gewandwanderung” an der Klosterruine Allerheiligen eingefunden hatten. Der vom Wetterbericht angekündigte Regen/Schneefall blieb zum Glück aus und die Temperaturen um den Gefrierpunkt waren für den Spaziergang genau richtig - wenn auch erwartungsgemäß der Wasserfall nicht durchstiegen werden konnte. So blieb die Wanderung ein Spaziergang, was gerade für die gerüsteten Teilnehmer aber kein Nachteil war

Wasserfälle Allerheiligen
Nach der kleinen Wanderung ließen wir uns im Eingangsbereich der Klosterruine zum Mittagessen nieder. Pläne wurden geschmiedet, Erfahrungen ausgetauscht und ich habe den Eindruck, dass die drei Komtureien Freiburg, Rastatt und Ortenau deutlich “aneinandergerückt” sind.

Mittagessen im Eingangsbereich der Klosterruine Allerheiligen
Ein kleines Manko war, dass wir in der Ruine natürlich kein offenes Feuer entfachen konnten, die Füsse hätten sich über ein wenig Wärme sicherlich gefreut.
Ich für meinen Teil würde mich freuen, diese “Gewandwanderungen” im Terminkalender der Komtureien zu etablieren und vielleicht auch mal in einem noch größeren Kreis durchzuführen. Gerade für Frater Christian und mich, die wohl auch dieses Jahr eher noch nicht zu mehrtägigen Veranstaltungen mit Lager Zeit finden werden, stellen solche Treffen eine willkommene Alternative zu manchem kommerziellen Mittelaltermarkt dar.
Tags: Gewandwanderung, Living History, Mittelalter, Reenactment
Die Komturei Ortenau plant für Sonntag, 24. Januar 2010, einen Besuch der Klosterruine Allerheiligen (bei Oppenau).
Wir treffen uns in Gewandung um 11°° Uhr direkt an der Klosterruine. Der Parkplatz “P1″ ist ca. 5 Minuten Fussmarsch von der Ruine entfernt. Bei Schneefall sollte etwas mehr Zeit für die Anfahrt eingeplant werden, die Strassen von Achern und von Oppenau aus werden aber recht früh gestreut und geräumt.
Geplant ist ein gemeinsames Mittagsvesper (unter freiem Himmel) zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch und anschließend ein kurzer Spaziergang zu den Wasserfällen (höchstens 10 Minuten). Ob wir auch die Wasserfälle erwandern können (ziemlich anstrengend durch viele Treppen) ist stark abhängig von den Temperaturen, vor drei Wochen musste ich den Versuch aufgeben, da die Treppen mit einer mehreren Zentimeter dicken Eisschicht versehen waren.
Mittagessen und Essgeschirr ist bitte selbst mitzubringen, heißes Wasser können wir sicherlich aus der Wirtschaft an der Ruine erhalten (dort gibt es auch Toiletten). Ich empfehle dringend Schaffelle/ Decken zum Sitzen und den Temperaturen angepasste Kleidung. Neben der Ruine gibt es ein (unbeheiztes) Kellergewölbe, das als kleines Kloster-Museum genutzt wird. Dieses war vor drei Wochen ab 9°° Uhr zugänglich und kann notfalls als windgeschützer Raum zum Aufwärmen genutzt werden.
Aus Rücksichtnahme auf die Temperaturen sind entgegen unseren üblichen Wanderungen ausnahmsweise als von aussen sichtbare Erleichterung moderne (aber eher unauffällige) Wanderschuhe erlaubt. Was Ihr von aussen unsichtbar an moderner Kleidung unter der Gewandung tragt wird keiner fragen
Ich bitte möglichst bald um eine kurze Rückmeldung, ob Du/Ihr am Treffen teilnehmen kannst/ könnt
P.S.: Liebe Ordensbrüder, je nach Witterung wird die Komturei folgende Ausrüstung führen: bei Regen oder Schneefall Gambeson und Polsterhaube, ansonsten volle Kettenrüstung und Bewaffnung


Tags: Gewandwanderung, Living History, Mittelalter, Reenactment