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Klosterruine Allerheiligen

Teilnehmer der Gewandwanderung an der Klosterruine Allerheiligen

Teilnehmer Gewandwanderung an der Klosterruine Allerheiligen am 24.01.2010

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, als wir uns zur “Gewandwanderung” an der Klosterruine Allerheiligen eingefunden hatten. Der vom Wetterbericht angekündigte Regen/Schneefall blieb zum Glück aus und die Temperaturen um den Gefrierpunkt waren für den Spaziergang genau richtig - wenn auch erwartungsgemäß der Wasserfall nicht durchstiegen werden konnte. So blieb die Wanderung ein Spaziergang, was gerade für die gerüsteten Teilnehmer aber kein Nachteil war ;-)

Wasserfälle Allerheiligen

Nach der kleinen Wanderung ließen wir uns im Eingangsbereich der Klosterruine zum Mittagessen nieder. Pläne wurden geschmiedet, Erfahrungen ausgetauscht und ich habe den Eindruck, dass die drei Komtureien Freiburg, Rastatt und Ortenau deutlich “aneinandergerückt” sind.

Mittagessen im Eingangsbereich der Klosterruine Allerheiligen

Mittagessen im Eingangsbereich der Klosterruine Allerheiligen

Ein kleines Manko war, dass wir in der Ruine natürlich kein offenes Feuer entfachen konnten, die Füsse hätten sich über ein wenig Wärme sicherlich gefreut.

Ich für meinen Teil würde mich freuen, diese “Gewandwanderungen” im Terminkalender der Komtureien zu etablieren und vielleicht auch mal in einem noch größeren Kreis durchzuführen. Gerade für Frater Christian und mich, die wohl auch dieses Jahr eher noch nicht zu mehrtägigen Veranstaltungen mit Lager Zeit finden werden, stellen solche Treffen eine willkommene Alternative zu manchem kommerziellen Mittelaltermarkt dar.

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Geschrieben von Frater Nicolas am 25. Januar 2010 | Abgelegt unter Living History, Patrouillen | Keine Kommentare

Profile

Living History

Historische Fakten, Lebensumstände und die Herkunft von Traditionen besser verstehen lernen durch das aktive Nacherleben einer historischen Epoche, das ist der Grundgedanke der Living History, der gelebten Geschichte. Die Akteure schlüpfen dazu in historische Rollen und rekonstruieren mittels Kleidung und der Nachgestaltung der geschichtlichen Alltagswelt einen ausgewählten Zeitraum. "Living-History" umfasst die gesamten Lebensumstände und kann auch in Kleingruppen erlebt werden. Beim so genannten Reenactment werden hingegen konkrete Vorgänge (z.B. Schlachten) von großen Gruppen, oft mehr als 100 Akteure, möglichst historisch korrekt nachgestellt. Der Fokus liegt hierbei eher bei den Kämpfen Mann gegen Mann.

Die Komturei Ortenau betreibt Living History und orientiert sich in der Darstellung an der Zeit zwischen dem zweiten und dritten Kreuzzug.

Ankündigung: Klosterruine Allerheiligen

Die Komturei Ortenau plant für Sonntag, 24. Januar 2010, einen Besuch der Klosterruine Allerheiligen (bei Oppenau).

Wir treffen uns in Gewandung um 11°° Uhr direkt an der Klosterruine. Der Parkplatz “P1″ ist ca. 5 Minuten Fussmarsch von der Ruine entfernt. Bei Schneefall sollte etwas mehr Zeit für die Anfahrt eingeplant werden, die Strassen von Achern und von Oppenau aus werden aber recht früh gestreut und geräumt.

Geplant ist ein gemeinsames Mittagsvesper (unter freiem Himmel) zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch und anschließend ein kurzer Spaziergang zu den Wasserfällen (höchstens 10 Minuten). Ob wir auch die Wasserfälle erwandern können (ziemlich anstrengend durch viele Treppen) ist stark abhängig von den Temperaturen, vor drei Wochen musste ich den Versuch aufgeben, da die Treppen mit einer mehreren Zentimeter dicken Eisschicht versehen waren.

Mittagessen und Essgeschirr ist bitte selbst mitzubringen, heißes Wasser können wir sicherlich aus der Wirtschaft an der Ruine erhalten (dort gibt es auch Toiletten). Ich empfehle dringend Schaffelle/ Decken zum Sitzen und den Temperaturen angepasste Kleidung. Neben der Ruine gibt es ein (unbeheiztes) Kellergewölbe, das als kleines Kloster-Museum genutzt wird. Dieses war vor drei Wochen ab 9°° Uhr zugänglich und kann notfalls als windgeschützer Raum zum Aufwärmen genutzt werden.

Aus Rücksichtnahme auf die Temperaturen sind entgegen unseren üblichen Wanderungen ausnahmsweise als von aussen sichtbare Erleichterung moderne (aber eher unauffällige) Wanderschuhe erlaubt. Was Ihr von aussen unsichtbar an moderner Kleidung unter der Gewandung tragt wird keiner fragen ;-)

Ich bitte möglichst bald um eine kurze Rückmeldung, ob Du/Ihr am Treffen teilnehmen kannst/ könnt

P.S.: Liebe Ordensbrüder, je nach Witterung wird die Komturei folgende Ausrüstung führen: bei Regen oder Schneefall Gambeson und Polsterhaube, ansonsten volle Kettenrüstung und Bewaffnung

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Geschrieben von Frater Nicolas am 18. Januar 2010 | Abgelegt unter Living History, Patrouillen | Keine Kommentare

Mittelaltermärkte 2010

Für 2010 habe ich bisher folgende interessante Veranstaltungen gefunden:

06.03.2010 Hallenmittelaltermarkt Mannheim (traditioneller Saisonstart) Unser Besuch muss aus zeitlichen Gründen leider ausfallen

23. – 25.04.2010 Mittelaltermarkt Horb

07. – 09.05.2010 Bruchsaler Spectaculum / Bruchsal

28. – 30.05.2010 Adventon / “Die Templer kommen”

29. – 30.05.2010 Mittelaltermarkt Hohberg

29. – 30.05.2010 Mittelaltermarkt Mahlberg

29. – 30.05.2010 Mittelaltermarkt Dammenmühle / Lahr

03. – 04.07.2010 3. Marktspectaculum Schloss Ortenberg

31.07. – 01.08.2010 Spectaculum Karlsruhe

07. – 08.08.2010 Hieronymus-Festspiele / Schmieheim

Rot markiert sind Termine, die wir gerne besuchen würden. Noch sind das aber alles keine festen Termine, es handelt sich nur um eine erste Planung. Wer weitere Termine im Gebiet zwischen Freiburg und Karlsruhe kennt sollte mir diese bitte mitteilen.

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Geschrieben von Frater Nicolas am 17. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Alle drei Minuten ein gefolterter Christ

Quelle: jpost.com

Alle drei Minuten wird in der moslemischen Welt ein Christ gefoltert. 2009 wurden mehr als 165.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. Die meisten von ihnen in moslemischen Ländern. Dies berichtet eine Menschenrechtsorganisation, die Israel ab heute Sonntag an besucht.

(Artikel aus der Jerusalem Post, Originaltitel: Human rights group: Hamas disinters Christians in Gaza, Übersetzung von Renate)
“Hamas gräbt die Körper von Christen auf christlichen Friedhöfen in Gaza aus und behauptet, diese würden den Boden unrein machen”, sagt der Geistliche Majed El Shafie, Präsident der One Free World International (OFWI).

Er wird eine kanadische Delegation von Menschenrechtsaktivisten und Persönlichkeiten aus dem religiösen Bereich leiten, die eine Konferenz über Menschenrechte und verfolgte Minderheiten im Van Leer Institut in Jerusalem abhalten werden. Die Konferenz wird neue Statistiken über die Verfolgung von Minderheiten in moslemischen Ländern bekannt geben.

El Shafie sagt, dass zwischen 200 bis 300 Millionen Christen weltweit verfolgt werden. 80 Prozent davon leben in moslemischen Ländern und der Rest in kommunistischen und anderen Staaten.

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Geschrieben von Frater Nicolas am 14. Dezember 2009 | Abgelegt unter 21. Jahrhundert | Keine Kommentare

Planung für die erste Gewandwanderung im Winter ´09/´10

Aktualisierung: ich befürchte, dass die Wanderung abgesagt werden muss. Mich (Frater Nicolas) hat ein grippaler Infekt erwischt und ich kann nicht risikieren hier so kurz vor dem Jahresultimo etwas zu verschleppen.

Ich freue mich, die erste “Gewandwanderung” dieser Wintersaison für den 20. Dezember anzukündigen!
Da das Wetter in dieser Jahreszeit natürlich nur schwer vorausgesagt werden kann sollten wir den Umfang der Gewandung witterungsbedingt anpassen: bei Regen würden wir ungerüstet marschieren (d.h. nur das Schwert unter dem Mantel), bei trockenem Wetter gilt natürlich: volles Rüstzeug.
Aktuell ist die Planung noch nicht ganz fertig, WO wir eigentlich marschieren wollen ist noch offen. Es sollte aber spätestens gegen 10:00 Uhr losgehen und ein gemeinsames Mittagessen im Felde umfassen.
Vorschläge für das Ziel der Wanderung werden gerne entgegengenommen, eine Idee wäre zum Beispiel ein Besuch der Klosterruine Allerheiligen in Oppenau.
“Gastwanderer” sind herzlich eingeladen sich uns anzuschließen, eine mittelalterliche “Basisausrüstung” wird jedoch mindestens erwartet!

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Geschrieben von Frater Nicolas am 5. Dezember 2009 | Abgelegt unter Living History, Patrouillen | Keine Kommentare

Ritterfest im Kindergarten

Frater Nicolas beim Ritterfest

Am Samstag hatte ich mal eine ganz besondere Aufgabe: beim Ritterfest im Kindergarten, den meine beiden Söhne besuchen, durfte ich den “echten Ritter” geben. War superlustig mit den Kindern, die die ganze Zeit mit ihren Holzschwertchen auf mich eindreschen durften.

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Geschrieben von Frater Nicolas am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Google Werbung bei der Komturei Ortenau

Wir haben auf dieser Seite jetzt auch Google-Werbung angebracht. Diese Werbung kommt nicht der Komturei zu gute, statt dessen werden wir die Einnahmen (aufgerundet auf jeweils 10,- Euro) zukünftig der Organisation “Kirche in Not” spenden. Christen werden aktuell weltweit mehr den je verfolgt und jährlich werden weltweit 175.000 Christen aufgrund ihres Glaubens umgebracht. Die bedrohte christliche Kirche braucht unsere Hilfe!

Wie erschreckend die Situation tatsächlich ist kann man gerne hier nachlesen.

Spenden an “Kirche in Not”:
Oktober ´09: 25,- Euro
November ´09: 10,- Euro

Andere Spenden:
Dezember ´09: 50,- Euro “Kinder unterm Regenbogen” (Aktion von Radio Regenbogen für Kinder in Not)

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Geschrieben von Frater Nicolas am 18. Oktober 2009 | Abgelegt unter 21. Jahrhundert | Keine Kommentare

Weltmission: “Ein Blick über den Tellerrand”

Zu Beginn des Weltmissionsmonats Oktober erinnert “Kirche in Not” an die Verantwortung jedes Christen, für die Weltkirche einzustehen. “Mission bedeutet nicht nur die Weitergabe des Evangeliums, sondern gerade auch die Solidarität mit den oft bedrängten Christen weltweit”, betont Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin des deutschen Zweiges von “Kirche in Not”.

Als Paradebeispiel für diese gelebte Solidarität könne das Leben des Gründers von “Kirche in Not”, Pater Werenfried van Straaten, gelten. “In seiner Jugend wäre er gerne von seinem Orden als Missionar in die Ferne geschickt worden”, erzählt Fenbert, “doch seine schwache Gesundheit ließ das nicht zu.” Davon nicht entmutigt habe Pater Werenfried unter dem Eindruck der großen Flüchtlingsströme aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg seine wahre Bestimmung entdeckt und begonnen, die leiblichen und seelischen Nöte der Flüchtlingsfamilien zu lindern. Er hielt zum Beispiel die Seelsorge unter den Flüchtlingen aufrecht, indem er Geld für Fahrzeuge sammelte, mit denen die damaligen Priester die oft großen Distanzen zwischen den Flüchtlingslagern überwinden konnten.

“Aus Werenfrieds Solidarität mit anderen Christen entstand schließlich auch sein missionarisches Wirken, wie beispielsweise die Kinderbibel, die unser Hilfswerk weltweit inzwischen mit einer Auflage von über 46 Millionen in 157 Sprachen verteilt hat”, berichtet Fenbert weiter. Im Monat der Weltmission sei es daher entscheidend, über den eigenen Tellerrand zu blicken und die Not der Anderen wahrzunehmen. “Wahre Mission entsteht nur aus Anteilnahme”, betont Fenbert.

So sei aus Pater Werenfried van Straatens Fürsorge für seine Mitchristen in Not im Jahr 1947 das heutige Hilfswerk “Kirche in Not” entstanden, das später auch die Kirche hinter dem Eisernen Vorhang mit dem Nötigsten versorgte und in manchen Gebieten überhaupt am Leben hielt. Heute hilft “Kirche in Not” in über 135 Ländern zum Beispiel beim Bau von Kirchen und bei der Motorisierung der Seelsorge. Weltweit finanziert das Hilfswerk durch seine Stipendien derzeit jede sechste Priesterausbildung.

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Geschrieben von Frater Nicolas am 25. September 2009 | Abgelegt unter 21. Jahrhundert | Keine Kommentare

Mittelaltermarkt Herrenberg 15.08-16.08.2009

Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns (*ggg*) und so erlebten wir Herrenberg am Sonntag bei schwül/heißem Wetter und der Schweiß floss wieder in Strömen! Gott sei dank durften wir wieder bei der Komthurey Murgtal das Lager nutzen und uns dort abkühlen und erholen. Vielen Dank für den superleckeren Eintopf und die Gastfreundschaft!
Der Markt selbst glänzte durch einige sehr interessante Stände, deren Betreiber wohl in den nächsten Wochen noch die eine oder andere Bestellung erhalten dürften.
Die etwas längere Anfahrt hat sich voll und ganz gelohnt, zumal es sich wohl um einen der letzten Märkte auf unserem Terminkalender handelt. Nun folgt wohl eher wieder die Zeit in der wir uns “wild” im Schwarzwald treffen und eher den Living-History-Aspekt abseits der Märkte ausleben.

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Speziellen Dank an Komtur Martin und seine Mitstreiter. Es handelt sich übrigens um ein böses Gerücht, dass das Stück Stoff ein Geschirrtuch ist! Statt dessen handelt es sich um eine eroberte Fahne einer Sarazenen-Truppe. Oder waren es dem Muster nach doch Wikinger? ;-)

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Geschrieben von Frater Nicolas am 12. August 2009 | Abgelegt unter Mittelaltermarkt | Ein Kommentar

Mittelaltermarkt Hieronymus-Festspiele, Schmieheim. 08.08. – 09.08.2009

Am 09. August kamen wir gegen 11:00 Uhr in Schmieheim an und hatten erstmal ein echtes Problem einen Parkplatz zu finden. Eine Beschilderung hinsichtlich Parkplätzen war inexistent (oder gut versteckt) und so parkten wir erstmal “wild” im Neubaugebiet oberhalb des Festgeländes. Der Tag fing also schon mal mit Treppensteigen in der prallen Sonne an und wir wurden somit gut auf das Kommende vorbereitet ;-)
Der Markt war klein aber schön, die Platzierung der Stände und Lager war durchaus gelungen. Christian und ich schwitzten uns die Brühe aus dem Leib und waren froh, als wir endlich das Lager der Black Forest Highlander, die wir noch gut vom Mittelaltermarkt in Lahr in Erinnerung hatten, fanden. Vorallem Frater Christian nutzte die Gastfreundschaft ausgiebig, während ich dann doch noch die eine oder andere Runde zusätzlich auf dem Markt drehte.
Wie schwül/heiß es war wurde mir erst so richtig bewusst, als mir der Bruchengürtel riss: als ich meinen Gambeson nach der Reperaturaktion wieder anziehen wollte wurde mir erst bewusst, dass er klitschnass geschwitzt war (*schüttel*).
Bezeichnend auch, dass abends das Kettenhemd und die Kettenhaube stellenweise verrostet war wo morgens noch gepflegte Ringe glänzten. Alles in allem aber ein anstrengender aber auch schöner Tag!

Johanniter und Templer

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Geschrieben von Frater Nicolas am 8. August 2009 | Abgelegt unter Mittelaltermarkt | Keine Kommentare

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